Obermeier.tv: Rolf Lauter

An Rolf Lauter, dem ehemaligen Leiter der Mannheimer Kunsthalle, scheiden sich die Geister. Eigentlich keine schlechte Voraussetzung für einen Künstler und Kurator: Bewegung, Kontroverse und Polarisation! Alles andere können Sie googeln, bei uns können Sie ihn hören! Ein Mitschnitt der 1. Obermeier.tv Testsendung vom 16. 12. 09: stay tuned!

Obermeier.tv: Ruth Hutter & girls go movie

Obermeier-Gespräch mit Ruth Hutter von Girls Go Movie. Waren es 2004/05 noch 32 Anmeldungen, sind es inzwischen weit über 100, eine Mannheimer Erfolgsgeschichte! Ein Mitschnitt der 1. Obermeier.tv Testsendung vom 16. 12. 09: stay tuned!

Future now: Wie man zwei Welten verbindet

Wie man mit einem Kopf und Lowtech für 300 Dollar die Zukunft greifbar machen kann – ist fast unbegreiflich! Pranav Mistry zeigt mal locker, wie hoch die Latte liegt!

TED Talks: Pranav Mistry of MIT Media Lab’s SixthSense has made his mission integrating our gestures in the physical world with the digital world. In this video taken at TED India last month, he tells his personal journey of exploration, beginning by taking apart his computer mouse, moving on to monitoring his gestures, headmounting cameras and projectors.

Ein nachhaltiges Konzept … über Barcamps und was sie bringen

Ich lese gerade einen Rückblick auf das erste KnowledgeCamp in Karlsruhe, ein bemerkenswerter Beitrag eines Wissensarbeiters über das Phänomen Barcamp. Ein kurzer Auszug hier, den vollständigen Artikel von Hannes Offenbacher finden Sie auf dieser Seite >>

Ein nachhaltiges Konzept

Und so läuft und läuft und läuft…. das System Barcamp. Und noch weiter. Der wirklich grenzgeniale Ansatz dieser Unkonferenzen liegt für mich noch wo anders. Es ist der Grundgedanke einer ungezwungenen, Individuen-getriebene Reproduktion des Konzeptes. Jeder darf/kann/soll ein Barcamp organisieren. Jeder darf/kann/soll kommen (keine Konferenzgebühren). Logos, Anleitungen und Hilfestellungen sind zur freien Verfügung im Internet. Von Beginn an verzichteten die „Erfinder” auf Kontrolle und Markenrechte. Sie schufen ein System, dass bei seiner Reproduktion und Verbreitung an biologische Mikrosysteme erinnert.

Ja, ich bin fasziniert von Barcamps. Nach inzwischen hunderten von Konferenzen in verschiedensten Branchen bin ich von deren Genialität überzeugt. Man kann es auch anders ausrücken: Barcamps sind die nachhaltigste Form von Konferenzen mit dem Ziel Vernetzung und Wissenstransfer.

Metropolregion? Selbstorganisation, sonst nix!

Jetzt haben wir es schriftlich, zumindest aus Sicht der Landesregierung: Alles folgenlos, kompetenzlos, zahnlos. Hier ein Ausschnitt in schönstem Juristendeutsch, an dem sich seit Filbinger selig nichts geändert hat und wohl bis zum jüngsten Gericht auch nichts ändern wird. Beruhigend:

Die raumordnerische Einstufung als Europäische Metropolregion als solche
hat hinsichtlich der rechtlichen oder finanziellen Situation der betreffenden
Region oder Regionen keine Auswirkungen. Die Europäischen Metropolregionen,
wie sie für Deutschland von der Ministerkonferenz für Raumordnung
zuletzt im Juni 2006 festgestellt wurden, sind räumliche und funktionale
Standorte, deren herausragende Funktionen im internationalen Maßstab über
die nationalen Grenzen hinweg ausstrahlen. Diese Funktionen basieren auf
Eigenkräften insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr,
Umwelt und Soziales und werden getragen von einer entsprechenden
Vielzahl berührter und gemeinsam auftretender Akteure. Metropolregionen
sind insofern Räume mit intensiver Kooperation auf freiwilliger und vertrauensvoller
Basis. Die unterschiedlichen Möglichkeiten und Aufgabenfelder
der Kooperation und die Unterschiede in der notwendigen Selbstorganisation
ergeben ein uneinheitliches Erscheinungsbild der Europäischen Metropol -
regionen in Deutschland und ihrer Entwicklungsperspektiven. Es kann davon
ausgegangen werden, dass eine intensive innerregionale Kooperation die
wirtschaftliche Entwicklung stärkt und Synergieeffekte mit positiven finanziellen
Folgen entstehen.

Die raumordnerische Einstufung als Europäische Metropolregion als solche hat hinsichtlich der rechtlichen oder finanziellen Situation der betreffenden Region oder Regionen keine Auswirkungen. Die Europäischen Metropolregionen, wie sie für Deutschland von der Ministerkonferenz für Raumordnung zuletzt im Juni 2006 festgestellt wurden, sind räumliche und funktionale Standorte, deren herausragende Funktionen im internationalen Maßstab über die nationalen Grenzen hinweg ausstrahlen. Diese Funktionen basieren auf Eigenkräften insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr, Umwelt und Soziales und werden getragen von einer entsprechenden Vielzahl berührter und gemeinsam auftretender Akteure. Metropolregionen sind insofern Räume mit intensiver Kooperation auf freiwilliger und vertrauensvoller Basis …

Bemerkenswert finde ich den letzten Absatz, unterzeichnet von Herrn Pfister, Wirtschaftsminister aus dem durch die Krise so schwer gebeutelten Ländle, das wegen seiner extremen Abhängigkeit von der Automobilbranche hoffentlich nicht allzu schnell auf das Niveau von Bundesländern Bremen, Brandenburg oder MäcPomm sinken wird, zum Thema “wirksame Selbstorganisation”, Achtung:

Besondere Relevanz hat vor allem eine wirksame Selbstorganisation der gesellschaftlichen Akteure in der Region, ohne die die Darstellung eines Raums als Europäische Metropolregion nach innen und außen nicht denkbar ist.

Auf-gelesen: Literaturförderung im Kulturausschuss

In Mannheim diskutiert man Kulturförderung unter dem Aspekt Kreativwirtschaft und strategische Planung mit dem Blick auf 2020. Die Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. hat eine Reihe »Kulturpolitische Gespräche« initiiert mit dem Ziel Mannheim 2020 als »Kulturhauptstadt Europas« bestens im Wettbewerb um den begehrten Titel zu »positionieren«.

Kultur war das große Thema beim »Heidelberger Stadtgespräch« am Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, im Theaterkino. Wunderhorn Verleger Manfred Metzner meinte: »Wenn wir ein Literaturhaus hätten, dann könnten wir auch Stipendien vergeben für junge Schriftsteller, damit die einmal über Heidelberg schreiben«.
Vielleicht lohnt es sich, in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Kulturausschussses im Gemeinderat der Stadt Wien zu betrachten … WEITERLESEN >>

Ein ganz besonderes Dankeschön …

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an den Mannheimer Grafiker DOWM aka PAN POLANSCii für seinen folgenden Tweet:

2polanscii

Die Neugier wächst …

Betrachtet man die Abrufzahlen der Barcamp-Videos, steigt das Interesse in Wellen an. Insgesamt verzeichnen wir bisher rund 1100 Zugriffe, die Impressionen dürften in den nächsten Stunden die 500er Grenze knacken: Go for it!

Nachtrag: Das PDF zur Präsentation von Prof. Kolaschnik


kolaschnik

Damit sich das ändert, hier die Kurzpräsentation von Prof. Kolaschnik auf dem Barcamp und
NEU: Das PDF zur Präsentation
2009-11_praesentation_barcamp_prof-kolaschnik

Kreativwirtschaft in Heidelberg

Wenn alle auf kreativ machen, darf Heidelberg nicht fehlen! Zitat aus der Stadtredaktion:

Nach Berlin, Hannover, Köln, Dortmund, Mannheim, Stuttgart, Karlsruhe und anderen deutschen Städten wird ab dem 1. Januar 2010 auch in Heidelberg eine Umweltzone eingeführt. Diese wurde im Luftreinhalteplan des Regierungspräsidiums Karlsruhe aufgrund der EU-Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid festgelegt.

Die Stadt Heidelberg hat mit der Aufstellung der Schilder für die Umweltzone begonnen. Die Schilder gelten erst ab dem 1. Januar 2010, daher sind sie zunächst abgeklebt. Ausführliche Informationen zur Umweltzone in Heidelberg sind unter www.heidelberg.de/umwelt zu finden. Via Stadt Heidelberg

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