Made in Germany | Deutsche Kreativwirtschaft


Nicht mehr ganz neu, wirft aber einen unterhaltsamen Blick auf Politik, Krise und jobwunder (?) Kreativwirtschaft.

Warum Baden-Württemberg die Kreativregion Deutschlands ist

Erfindergeist und die Freude am Forschen und Entwickeln werden den Baden-Württembergern traditionell bescheinigt. Doch längst ist der Südwesten auch im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft ein bundesweit bedeutender Standort – zuletzt konnte man dies auf dem Creativity World Forum 2009 erleben, das vor kurzem in Stuttgart und Ludwigsburg stattgefunden hat.

Unternehmen in diesen Branchen erwiesen sich seit dem Jahr 2000 als robuster Jobmotor: Im Jahresdurchschnitt wuchs dort die Beschäftigung mehr als doppelt so stark wie in der Gesamtwirtschaft.

Elf Branchen zählen zur Kreativwirtschaft: Film- und Rundfunkwirtschaft, Musikwirtschaft, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Buch- und Kunstmarkt, Presse- und Werbemarkt, Markt für darstellende Künste sowie die Software- und Games-Industrie. 2007 erwirtschafteten die rund 28.500 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg fast 20 Mrd. Euro Umsatz. Dies entspricht 2,7 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land.

Dr. Birgit Buschmann, Regierungsdirektorin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und Projektkoordinatorin “Districts of Creativity”, gibt einen Überblick über die vitale Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg, berichtet, welche Rahmenbedingungen für das Gedeihen der Szene gegeben sein müssen und was einen Standort für die kreative Klasse attraktiv macht.

Aktuelle Übersicht über deutschsprachige Barcamps + Orgahilfe für Barcamp-Organisatoren

Tn3 mit einem Überblick über die aktuellen Barcamps im deutschsprachigen Raum – und hier eine Übersicht für alle, die ein Barcamp organisieren wollen.

Mannheim will twitter Account einklagen

Unter uns: Mal wieder voll zum … aber bevor ich mir auch noch eine Klage einhandle – lesen Sie lieber selbst. So wird das jedenfalls nix mit der Kreativregion! Oder in der Worten von

Sebastian on January 22, 2010 at 11:32 am
Herzlichen Glückwunsch Mannheim für diesen gelungenen Start in die Welt der Social Media!

Mannheim will Twitter Account einklagen

Wie die Metropolregion Stuttgart ihre Startups fördert

Hey, ich würde ja wirklich gern über bahnbrechende und zukunftsweisende Projekte aus der Kreativregion berichten, aber … deswegen schauen wir mal wieder über den Tellerrand, diesmal nach Stuttgart. Und siehe da:

Man höre auf die Bedürfnisse von Existenzgründern und Kleinunternehmen, nehme ein 6.000 qm grosses, leerstehendes Gemäuer mitten in Stuttgart, handle mit dem Eigentümer unter Unterstützung der Stadt einen günstigen Mietvertrag auf Zeit aus, installiere eine moderne Infrastruktur und vermiete die Räume preiswert an über 80 kreative Minifirmen und StartUps. Fertig ist der heisseste Schmelztiegel der Stadt. H7 heisst das Projekt, freie Räume gibts aktuell wohl nicht aber reinschauen kostet nix.

Kreativwirtschaft in Bremen

Sehr schöner Dreiteiler über die Kreativwirtschaft in Bremen, hier der erste Teil (Produktion: Matthias Sabelhaus), die beiden weiteren Teile auf youtube. Da tut sich was im Norden …

Barcampkultur – Lernökologie mit Potentialen zur Netzwerk- und Communitybildung?

Marcel Bernatz hat sich wissenschaftlich mit Barcamps und Lernkultur auseinander gesetzt, hier der entsprechende Blogbeitrag und ein kurzes Zitat daraus:

Im Rahmen des „Siegeszugs“ des Social Webs ist auch die Entstehung des BarCampsformats zu verorten. Es trägt das Netz zurück in die reale Welt, verknüpft digitale und reale Welten, die sich zunehmend überlagern. Als Referenzobjekt kann im Großen und Ganzen der virtuelle Raum, seine Werkzeuge, seine Technologien, seine Potentiale gesehen werden. Es scheint nicht zufällig, dass das Format seine Ursprünge im IT-Umfeld hat, wo doch genau dort die Entwicklungsgeschwindigkeit so rasant ist. Waren auf den ersten BarCamps fast ausschließlich Open-Source Technologien Gegenstand der Veranstaltungen, so schlägt sich dies direkt in den Prinzipien der Unkonferenz nieder. Das freie Gut ist nicht der Code, sondern noch viel mehr: Das Wissen. Startete das Fomat als Treffen von Entwicklern, Bloggern, Technikbegeisterten oder sonstigen Geeks, so hat es sich mittlerweile auf einer breiteren Basis durchgesetzt. Ob bei Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Vereinen, oder Unternehmen der freien Wirtschaft, das Format gewinnt als Alternative zu traditionellen Konferenzen an Popularität. Geringe Kosten, der dynamische und informelle Charakter und die Einbeziehung einer Vielzahl an Kommunikationskanälen sowie der allgemein offene Charakter scheinen einen Mehrwert zu bieten. Bei genauerer Betrachtung stehen Konferenzen und Barcamps ungefähr zueinander wie das klassische Internet und das Web 2.0. Auf der einen Seite finden sich feste oder vorgefertigte Strukturen, wenig Interaktivität und einseitige Kommunikation – auf der anderen Seite stehen der Community-Gedanke, der ständige Austausch und das aktive Beteiligen im Vordergrund.

Metropolregion Köln gibt Gas

Metropolregion Stuttgart, Rhein-Neckar, Nürnberg, Köln – es droht eine Kirchturmpolitik wie zur Blütezeit der Stadtstaaten. Keine ganz ungefährliche Entwicklung, dafür zeigt sich deutlich, wer Gas gibt und wo weit weniger passiert.

Zu den ganz grossen Gasgebern zählt Köln, das sich gerade als Internethauptstadt etabliert, mit eigener Top Level Domain und allem Schnickschnack – wahrscheinlich auch, um den Umzug der Filmindustrie nach Berlin zu substituieren. Auch dazu gibt es ein Barcamp, das mit bekannten Gesichtern aus der Szene werben kann:

Bereits jetzt verfügt Köln mit seinem hochleistungsfähigen Glasfasernetz über eine der bestausgebauten Internet-Infrastrukturen Europas. Küln muss nun seine Kraft einsetzen, um als “Internetstadt Köln” unter die Top-3 der europäischen und Top-10 der weltweiten Internet-Metropolen zu gelangen. Der Anspruch an diesen zielgerichteten Entwicklungsauftrag entspricht in seiner qualitativen Dimension durchaus der Mitte der 80er Jahre formulierten Zielprojektion von der “Medienstadt Köln”.

Internethauptstadt – eine greifbare Vision. Wie sieht es eigentlich mit Visionen in der Metropolregion Rhein-Neckar aus? Weiss jemand was? Hat jemand eine? Hab ich was verpasst? Bitte melden!

Presse: Mitmach-Konferenz für Kreativwirtschaft

Im IHK-Magazin – Rubrik Metropolregion Rhein-Neckar – findet sich in der 01/2010 Ausgabe ein kleiner aber feiner Artikel den wir euch nicht vorenthalten möchten.

ihk-magazin_2010-01

Obermeier.tv: Rolf Lauter

An Rolf Lauter, dem ehemaligen Leiter der Mannheimer Kunsthalle, scheiden sich die Geister. Eigentlich keine schlechte Voraussetzung für einen Künstler und Kurator: Bewegung, Kontroverse und Polarisation! Alles andere können Sie googeln, bei uns können Sie ihn hören! Ein Mitschnitt der 1. Obermeier.tv Testsendung vom 16. 12. 09: stay tuned!

twitter stream #kreativregion

Komplizen Com2. Barcamp der Kreativregion Rhein-Neckar am 17. April im Musikpark Mannheim: Endlich, die Würfel sind gefallen: d... http://bit.ly/akgXYN